Die Ernährungsempfehlungen der DGE: 2024 wurden die „10 Regeln“ durch die neuen Empfehlungen „Gut essen und trinken“ abgelöst. Die Kernaussagen, die Mengen und was sich geändert hat.
Im März 2024 hat die DGE ihre bekannten „10 Regeln“ abgelöst. An ihre Stelle traten elf lebensmittelbezogene Empfehlungen unter dem Titel „Gut essen und trinken“. Die Kernaussagen blieben, die Mengen wurden konkreter.
Die „10 Regeln der DGE“ waren jahrzehntelang die bekannteste Kurzfassung gesunder Ernährung in Deutschland. Im März 2024 hat die DGE sie durch die neuen, lebensmittelbezogenen Empfehlungen „Gut essen und trinken“ ersetzt; die alte Adresse leitet heute auf die neue Seite weiter.
Neu ist vor allem die Begründung: Die Empfehlungen berücksichtigen jetzt ausdrücklich auch die Umweltwirkung der Lebensmittel, nicht nur die Gesundheit.
Jede Empfehlung trägt eine kurze Überschrift und, wo die DGE eine nennt, eine konkrete Menge:
Hinter den kurzen Sätzen stehen konkrete Mengen. Bei Getreide sind es etwa fünf Portionen à 60 g am Tag mit einer Kartoffelportion (rund 250 g) pro Woche; Hülsenfrüchte stehen mindestens einmal pro Woche auf dem Plan (125 g gegart), Nüsse rund 25 g am Tag.
Der wohl deutlichste Unterschied zu vielen Essgewohnheiten: Fleisch und Wurst bleiben zusammen unter 300 g pro Woche. Alkohol bekommt keine eigene Regel — er zählt zu den nicht empfehlenswerten Getränken unter Empfehlung 1.
Dieselben elf Empfehlungen stecken auch in den Bildern: Der DGE-Ernährungskreis zeigt sie als Verhältnis der Gruppen, die Ernährungspyramide als zählbare Portionen für den Tag.
Wer die Mengen auf den eigenen Bedarf umrechnen möchte, nutzt den Portionsrechner.