Die Gruppen der Ernährungspyramide erklärt: Getränke, Obst und Gemüse, Getreide und Beilagen, Milchprodukte, Eiweiß, Öle und Nüsse sowie die Extras an der Spitze. So gruppieren BZfE und DGE die Lebensmittel.
Die Ernährungspyramide teilt alltägliche Lebensmittel in Gruppen — von Getränken und Pflanzlichem an der breiten Basis bis zu den Extras an der Spitze. Wer weiß, was in jede Gruppe gehört und wie viel davon, stellt jeden Tag ausgewogen zusammen.
Getränke bilden die Basis: über den Tag verteilt, am besten Wasser und andere energiearme Getränke. Ein Getränke-Baustein entspricht einem großen Glas.
Darüber folgen Obst und Gemüse — seit 2024 ein gemeinsamer Baustein. Als Faustregel gelten fünf Portionen am Tag; eine Portion ist eine Hand voll, bei kleinstückigem oder zerkleinertem Obst und Gemüse zwei Hände voll.
Brot, Getreide und Beilagen liefern die Energie für den Tag — vier Bausteine, bevorzugt als Vollkorn. Ein Baustein sind ein bis zwei Scheiben Brot oder zwei Hände voll Getreideflocken, gekochte Nudeln oder Reis.
Kartoffeln zählen hier als Beilage. Zusammen mit Obst und Gemüse bildet diese Gruppe den sättigenden, pflanzlichen Kern des Tages.
Milch und Milchprodukte liefern Calcium und Eiweiß — zwei Portionen am Tag, etwa eine Scheibe Käse, ein Glas Milch oder ein Becher Joghurt je Portion. 2024 wurde die Empfehlung von drei auf zwei Portionen gesenkt.
Der Eiweiß-Baustein bündelt Hülsenfrüchte, Fleisch, Fisch und Ei zu einer täglichen Portion, über die Woche verteilt. Öle und Fette sowie eine kleine Hand voll Nüsse ergänzen die Ebene darüber.
An der Spitze stehen die Extras: Süßes, Salziges und Fettiges. Sie sind keine Kerngruppe, sondern ein einziger Baustein, der nur sparsam vorgesehen ist.
Der DGE-Ernährungskreis fasst dieselben Lebensmittel in sieben Segmenten zusammen — ohne Extras, dafür mit Hülsenfrüchten und Nüssen als eigener Gruppe. Ihre persönlichen Portionen zeigt der Portionsrechner.